Sensoren und Aktoren. Sie sind das Rückgrat der IoT. Sie sammeln elektrische Signale und wandeln diese um. Sie schließen die Lücke zwischen der realen und der virtuellen Welt.

In diesem Artikel wollen wir uns mit Sensoren und Aktoren befassen und darlegen, welche Rolle sie für die Industrie 4.0 spielen und außerdem zeigen, wie die Informationen, die sie verarbeiten, in Form von Dashboards visualisiert werden können.

Sensoren sind Geräte, die eine bestimmte Eigenschaft messen können. Sie sind auf unterschiedlichste Weise konstruiert und dadurch auf vielfältigste Weise einsetzbar. Nehmen wir zum Beispiel einen Temperatursensor. Er verwendet einen Thermistor, dessen Widerstand bei steigender Temperatur abnimmt. Der Widerstand wird schließlich in Spannung umgewandelt und von einem Mikrocontroller ausgelesen.

Zugleich gibt es Sensoren, wie den Bewegungsmelder, der es ermöglicht, Bewegungen zu erfassen. In der Regel wird er dafür verwendet zu erkennen, ob sich ein Objekt innerhalb oder außerhalb des Sensorbereichs bewegt.

Was alle Sensoren gemeinsam haben, ist die Funktion, Input aufzunehmen und in Form von Daten weiterzugeben. Was mit diesen Daten dann geschieht, möchten wir uns genauer ansehen.

Was genau sind Sensoren und Aktoren?

Sensoren wandeln physikalische Größen wie Temperatur, Druck, Drehzahl, Füllstand usw. in elektrische Signale um und geben sie an ein Steuergerät weiter. Man teilt sie in aktive und passive Sensoren auf.

  • Aktive Sensoren sind Messfühler mit internen, verstärkenden oder signalformenden Bauteilen, die ein elektrisches Signal erzeugen.
  • Passive Sensoren enthalten Bauteile, wie Spulen, Widerstände oder Kondensatoren und geben Signale in Form von analoger Spannung aus.

Aktoren wandeln die in digitaler oder analoger Form verfügbaren Stellbefehle des Steuergerätes in mechanische Bewegungen oder andere physikalische Größen, wie zum Beispiel Druck oder Temperatur, um. Diese Energieumwandlung geschieht motorisch, magnetisch oder hydraulisch. Zum Positionieren werden mechanische oder elektrisch gesteuerte Motoren verwendet.

Wie kann Peakboard Sensordaten in der Automatisierung nutzen?

Wenn es nicht nur darum geht, Sensordaten an Aktoren weiterzuleiten, sondern sie aktiv weiterzuverarbeiten, sollten wir uns die Quelle dieser Daten und deren Ziel anschauen.

Sensoren können zweierlei Arten von Daten liefern. Auf der einen Seite sind das Daten, die konstant ermittelt werden, wie zum Beispiel Temperatur oder Druck. Diese Daten werden in Form eines ununterbrochenen Datenstroms bereitgestellt. Auf der anderen Seite gibt es Daten, die nur zu bestimmten Ereignissen ermittelt werden, wenn sich beispielsweise ein Objekt an einem Bewegungsmelder vorbeibewegt. Diese Daten sind Ereignisdaten.

Die Datenmengen werden auf einer Datenbank gespeichert, von der aus sie entweder analysiert oder weiterverarbeitet werden können. Die Datenbank ist die Schnittstelle zwischen Sensor und datenverarbeitender Hardware. Für die Datenausgabe kann die Peakboard-Box zum Einsatz kommen. Sie ist darauf ausgelegt, Daten aus verschiedensten Datenbanken und ERP-Systemen zu verarbeiten und ist dadurch vielfältig einsetzbar. Binden Sie zum Beispiel Daten aus SAP, Microsoft Azure, SQL Server, Dynamics NAV, Oracle und MySQL ein und geben Sie diese auf Monitoren im Raum aus.
Schauen Sie hierzu auch auf unsere Seite zu den Datenanbindungen. Dort finden Sie eine Übersicht aller Datenquellen, die Peakboard verarbeiten kann.

Möchten Sie Peakboard als IoT Lösung in der Automatisierung einsetzen, dann eignet es sich hervorragend, um Daten von Sensoren zu visualisieren. Es lassen sich Informationen über Weglängen, Abstände, Druck, Temperatur, Position, Kraft und vieles mehr messen und grafisch, in Form eines Dashboards, darstellen. Der große Vorteil eines Dashboards in der Produktion liegt auf der Hand: Durch die Daten, die visualisiert und in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden, können Arbeitsabläufe effizienter, effektiver und sicherer gestaltet werden. Außerdem werden die Daten dort zur Verfügung gestellt, wo sie benötigt werden. Direkt an der Maschine, direkt für den Mitarbeiter nutzbar.

Welche Use Cases der Automatisierung deckt Peakboard ab?

Peakboard eignet sich für viele Bereiche, die in der Automatisierung eine Rolle spielen, als Visualisierungslösung.

Steuerungstechnik

Binden Sie Peakboard direkt in eine bestehende Infrastruktur einer Industrie 4.0 Lösung ein. Es ist optimal im Bereich der Steuerungstechnik einsetzbar. Durch Peakboards Fähigkeit zur Interaktion (zum Beispiel über einen Touchscreen) lässt sich das Verhalten technischer Systeme beeinflussen, um so effizient die Produktion zu überblicken und zu steuern.

Montage- und Handhabungstechnik

Werten Sie Maschinendaten in Echtzeit aus und stellen sie diese auf Monitoren im Raum dar. Fügen Sie ihrem Dashboard weitere Informationen, wie zum Beispiel Überwachungsvideos oder Soll-Ist-Anzeigen hinzu, um Ihr individuelles Dashboard zu gestalten und überblicken Sie Arbeitsprozesse lückenlos und automatisiert.

Industrielle Bildverarbeitung

Visualisieren Sie Daten aus automatisierten Bildverarbeitungssystemen und erhalten Sie Informationen in Echtzeit, um frühzeitig Trends in Ihren Produktionsprozessen zu erkennen und adäquat reagieren und proaktiv handeln zu können.

Sicherheitstechnik

All die oben genannten Möglichkeiten wirken sich natürlich auch positiv auf die Sicherheit am Shopfloor aus. Durch einen größeren Überblick in der Produktion gestalten Sie die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine effizienter, flexibler und sicherer.

All das und noch viel mehr präsentieren wir Ihnen gerne persönlich auf der automatica, der Leitmesse für intelligente Automation und Robotik. Die Messe findet vom 19. - 22. Juni in München statt. Besuchen Sie uns in Halle B6 auf dem Stand 520. Wir freuen uns auf Sie!

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