Mit unserem neuen Tool „Dataflows“ haben unsere Entwickler den ersten Meilenstein für etwas ganz Großes geschaffen. Mich hat das Feature beim letzten internen Entwicklertreff so sehr begeistert, dass ich es Euch umgehend vorstellen möchte. Aktuell ist es in einer ersten Beta-Version verfügbar.

Was begeistert mich so daran?

Beim Erstellen von Visualisierungen hat man häufig die Anforderung, dass die Daten nach Anlage der Datenquelle noch weiterbearbeitet werden müssen, bevor sie mit der Visualisierung verknüpft werden können. Diese Aufgabe musste in der Vergangenheit über teilweise aufwändige Lua-Skripte erledigt werden. „Dataflows“, unser Tool zur Datentransformation, schließt nun diese Lücke zwischen Datenquelle und Visualisierung. Über eine grafische Oberfläche lassen sich Schritt für Schritt die Rohdaten in das richtige Zielformat überführen. Jeder Transformationsschritt wird dabei einzeln angelegt und ist somit transparent und nachvollziehbar.

Wie funktioniert das Ganze?

Man legt einen neuen „Dataflow“ innerhalb des Package Explorers an, wählt die Datenquelle aus, die man bearbeiten möchte und hat anschließend die Möglichkeit aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Transformationsschritten auszuwählen:

Spaltenbezogen

  • Spalte hinzufügen
  • Spalte umbenennen
  • Spaltenreihenfolge ändern
  • Spaltenformate ändern

Zeilenbezogen

  • Daten aggregieren
  • Daten sortieren
  • Daten filtern
  • Datenformate ändern
  • Verweisfunktion auf andere Datenquellen
  • Textoperationen auf den Daten

Hier die zugehörigen Schritte im Peakboard-Designer:

Gerne möchte ich Euch die Funktionsweise anhand eines kleinen Beispiels beschreiben: Angenommen ihr habt eine Excel-Tabelle mit drei Spalten – Artikelname, Kundenname und die Verkaufsmenge pro Artikel. Euch interessiert jetzt, von welchem Artikel die größte Menge verkauft wurde. Diese Fragestellung lässt sich nun wie folgt beantworten: Ausgehend von den Rohdaten legt Ihr nacheinander nachfolgende Transformationsschritte an.

Schritt 1 – Aggregation

Die Spalte Artikel bildet das Gruppierungsmerkmal, die Spalte Menge die Summe.

Hier noch einmal die Zusammenfassung im Dataflow Dialog:

Auf der linken Seite sieht man das jeweilige Ergebnis der einzelnen Transformationsschritte, auf der rechten Seite die einzelnen Schritte.

Sehen wir uns jetzt das Ergebnis in der Voransicht des Designers an:

Dies war jetzt nur eine kleine Auswahl der zur Verfügung stehenden Funktionen. Ein weiteres Highlight, auf das ich nicht eingegangen bin, ist die „Join-Funktion“. Möchte man zwei unterschiedliche Datenquellen miteinander verknüpfen und das Ergebnis in einer Tabelle darstellen, nutzt man diese Funktion. Probiert es aus, ich bin mir sicher auch Ihr werdet begeistert sein. Den Peakboard-Designer könnt Ihr Euch hier kostenlos herunterladen.

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