Ende letzten Jahres haben wir aufgrund der hohen Nachfrage begonnen, ein Modell aufzusetzen, das unter anderem für unsere Messen einmal den kompletten Durchgriff zeigen soll, wie Peakboard mit einem Siemens-S7-Microcontroller kommuniziert. Das erste Modell, mit dem das optimal funktioniert hat, war eine Art Stanze. Die Stanze wurde mit Fischertechnik gebaut und mit einer S7-Steuerung zum Leben erweckt. Hierüber haben wir bereits in unserem Blogartikel „Motek Use Case mit Fischertechnik“ ausführlich berichtet.

Im nachfolgenden Video wird der komplette Prozess der Erstellung der Visualisierung gezeigt. In der Datenquelle werden einzelne Variablen aus der S7 in Peakboard verfügbar gemacht. Dazu gehören zum Beispiel einzelne Bits, die die Stellung der Stanze repräsentieren und Integer-Variablen, die die Anzahl der gestanzten Werkstücke zählen. Besondere Beachtung gilt einem Alarmmechanismus, der ebenfalls im Video gezeigt wird:

Bei jedem Daten-Refresh wird eine Dummy-Variable gesetzt. Sollte innerhalb von fünf Sekunden die Variable von der Datenquelle nicht mehr gesetzt werden, wird ein Alarmmechanismus getriggert und eine Störungsmeldung angezeigt. Das ist ein übliches Pattern, um den Fall eines ungewöhnlichen Verhaltens von Datenquellen zu überwachen und darauf mit einer Meldung zu reagieren.

Wer mag, kann das komplette Peakboard-Projekt auch hier herunterladen und im Detail selbst anschauen: https://github.com/Peakboard/CoolStuff/

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