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onboarding leicht gemacht – eine duale studentin erzählt, wie’s geht!

Vanessa Kessler

Vanessa Kessler

Carla Märkl

Carla Märkl

Vanessa Kessler studiert seit Oktober 2020 BWL – Digital Business Management an der DHBW in Stuttgart. Ihr dualer Partner ist dabei Theobald Software. Um möglichst umfangreiche Einblicke in die Unternehmenswelt zu erhalten, verbringt sie ihre dritte Praxisphase momentan bei Peakboard im Marketing.

In diesem Blogpost berichtet Vanessa von ihren Eindrücken, erzählt, wie das Arbeiten im Peakboard Team abläuft und wie wir ihr den Einstieg durch ein durchdachtes Onboarding besonders einfach gemacht haben. Erfahre jetzt, was dich bei uns im Team erwartet!

duales studium – was ist das eigentlich?

Das Grundprinzip eines dualen Studiums ist die Verbindung von theoretischen Vorlesungen an einer Hochschule oder Universität mit praktischer Arbeit in einem Unternehmen. Dabei wechseln sich Theorie- und Praxisphase in der Regel in meist regelmäßigen Abständen ab.
Ich habe mich für ein duales Studium entschieden, weil es mir im Gegensatz zu einem regulären Studium, das nur aus Hochschulphasen besteht, die Möglichkeit gibt, schon während des Studiums einen tieferen Einblick in ein Unternehmen zu bekommen. So sammle ich schon vor dem Einstieg in das Berufsleben wertvolle Berufserfahrung. 

duales studieren bei Peakboard.

Das duale Studium bei Peakboard, gliedert sich in dreimonatige Abschnitte: Zum einen die Theoriephasen der DHBW Stuttgart selbst; zum anderen die Praxisphasen, in denen ich in verschiedenen Abteilungen des Unternehmens tätig bin.
In jeder Praxisphase unterstütze ich eine andere Abteilung und beschäftige mich mit neuen Themen. Ziel ist es, auf diese Weise Einblicke in die verschiedensten Bereiche eines Unternehmens, wie zum Beispiel auch Controlling, Projektmanagement und Marketing zu erhalten. Und da Theobald Software und Peakboard mir die Möglichkeit bieten, in alle Abteilungen hineinzuschauen, fällt es mir später leichter zu entscheiden, welchen Bereich ich nach meinem Studium vertiefen und unterstützen möchte.

nicht aller anfang ist schwer – mit dem richtigen onboarding.

Der Einstieg in einen neuen Job, ob als duale Studierende, während eines Praktikums oder nach dem Studienabschluss, sollte immer mit einer ausführlichen Onboarding-Phase beginnen. Denn eine gute Einarbeitung ist die Grundlage für den langfristigen Erfolg im Unternehmen. 
Beim Onboarding bei Peakboard fiel direkt auf, dass sich aufgrund der kleinen Teams und flachen Hierarchien alle Mitarbeitenden auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen. Die Tatsache, dass alle im Team sehr offen sind und eine tolle Arbeitsatmosphäre herrscht, sorgt zusätzlich dafür, dass man sich bei Peakboard ab Tag eins direkt willkommen fühlt.
Die folgende Onboarding-Checkliste beschreibt, wie die einzelnen Schritte meiner Einarbeitung bei Peakboard aussahen, und dient außerdem als Orientierung für einen gelungenen Onboarding-Prozess.

onboarding checkliste.

1. Informationen im Voraus zusenden: Das Unternehmen sollte neue duale Studierende oder Angestellte schon vor dem tatsächlichen ersten Arbeitstag mit einer Willkommens-E-Mail oder telefonisch kontaktieren. In dieser E-Mail sollten Informationen zum ersten Arbeitstag enthalten sein, wie zum Beispiel wann und wo das neue Team-Mitglied empfangen wird. Mir wurden alle Informationen, die ich für meinen ersten Tag bei Peakboard brauchte, bereits vorab über unser internes Kommunikationstool Slack zugesendet und ich war so bestens für den Arbeitsantritt vorbereitet.

2. Welcome Day organisieren: Der Begrüßungstag für neuen Mitarbeitende oder dual Studierende ist ein prägender Tag in der Anfangsphase, denn hier entsteht der erste Eindruck vom Unternehmen und dem Team. So war es für mich am ersten Tag sehr hilfreich, dass sich das Marketingteam im Büro versammelt hatte und nicht im Homeoffice war. Dadurch wurde ich herzlich willkommen geheißen, konnte alle Teammitglieder persönlich kennenlernen und mich in ersten Gesprächen über ihre Themen informieren.

3. Ansprechperson bestimmen: Die Zuweisung einer festen Ansprechperson, die dem neuen Teammitglied mit Rat und Tat zur Seite steht, sorgt dafür, dass er oder sie genau weiß, wer offene Fragen beantwortet und an wen man sich wenden kann.
Während meiner Praxisphase bei Peakboard hatte ich zwei erfahrene Betreuerinnen: Kristin Straubinger und Carla Märkl, die mir ständig zur Seite standen.

4. Bürorundgang organisieren: Am ersten Tag empfiehlt es sich, einen kurzen Rundgang durch das Büro zu machen. Dabei sollten dem neuen Kollegen oder der neuen Kollegin die Räumlichkeiten, inklusive Besprechungsräume, Kantine oder Kaffeemaschine gezeigt werden. Wir nutzen diese Gelegenheit, um das Team vorzustellen und planten auch etwas Zeit für kurze Gespräche ein.
Da ich vorher bereits im Peakboard Büro war, kannte ich mich in den Räumlichkeiten aus. Dennoch freute es mich, ein paar neue Gesichter kennenzulernen. 

5. Arbeitsplatz und die Technik einrichten: Wenn der Arbeitsplatz bereits eingerichtet ist, kann der Neuankömmling wesentlich schneller mit der Arbeit beginnen. Dazu gehören neben den Büromöbeln an sich auch die technischen Geräte, wie Laptop oder Computer, Telefon und Drucker. Da ich bereits einen Praxisaufenthalt bei Theobald Software absolviert hatte, war die technische Ausstattung schon eingerichtet, als ich bei Peakboard anfing.

6. Zugang zu Netzwerk und Werkzeugen schaffen: Der Zugang zum internen Netzwerk ist wichtig und sollte am ersten Tag eingerichtet werden, damit in Zeiten der Pandemie alles für das Homeoffice bereitsteht. Sinnvoll ist es auch, den Zugang zu den verwendeten Tools und Programmen einzurichten, um direkt mit den aktuellen Projekten und Aufgaben beginnen zu können.
Von meinen Ansprechpartnerinnen erhielt ich auch Links zu relevanten Informationen über Peakboard und laufende Projekte, was mir half, einige Informationen über das Unternehmen, seine Kultur und meine Aufgaben dort zu sammeln.

7. Regelmäßige Feedbackgespräche einplanen: Regelmäßiges Feedback ist für ein neues Teammitglied gerade in der Anfangszeit essenziell und ermöglicht es, den Onboarding-Prozess gemeinsam zu gestalten.
Die lockere Arbeitsatmosphäre bei Peakboard sorgt dafür, dass ich mich von Anfang an wohlfühlte und mich auch traue, Rückfragen zu stellen. Regelmäßiges Feedback hilft mir zudem, mich weiterzuentwickeln.

die inhalte meiner praxisphase bei Peakboard.

Bei der Auswahl des Praxisprojekts berücksichtigt Peakboard die Wünsche der Studierenden. So wurde ermöglicht, Teil des Marketing Teams zu werden. Meine Projekte waren dabei vielfältig und ich durfte direkt selbstständig arbeiten. Zum einen war ich für den TikTok-Launch verantwortlich und kümmerte mich um Zielgruppenanalyse, Content Recherche und das Erstellen eines Contentplans. Außerdem wurde ich in viele weitere Projekte eingespannt, wie zum Beispiel das Social Media Management oder die Gestaltung von Landingpages.
Als duale Studentin bekommt man bei Peakboard viel Verantwortung übertragen und darf Projekte auch direkt selbst in die Hand nehmen. Dabei hat man zu jeder Zeit die Unterstützung, die man braucht, um dazuzulernen.

und dann war da noch die pandemie…

Meine Praxisphasen sind auch aus Corona-Gründen etwas ungewöhnlich. Anstatt jeden Tag mit den anderen Kollegen im Büro in Stuttgart zu sein, hat sich der Arbeitsalltag ins Homeoffice verlagert. Alles, was normalerweise vor Ort stattfindet, wird nun in das virtuelle Microsoft Teams- oder Slack-Meeting verlagert. Inzwischen ist es wieder möglich auch ins Büro zu kommen, natürlich unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen, was einen guten Ausgleich schafft. Schließlich ist es gerade für uns duale Studenten wichtig, durch die enge Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen dazuzulernen.
Inzwischen komme ich mit dem Homeoffice gut zurecht, sowohl bei der Arbeit als auch während meiner Theoriephasen an der Hochschule. Da man nicht zur Arbeit fahren muss, hat man natürlich mehr Freizeit, um Hobbys nachzugehen und seine Work-Life-Balance zu halten.

mein fazit.

Das duale Studium war für mich definitiv die richtige Wahl. Ich persönlich finde es sehr spannend, zu erfahren, wie ein Unternehmen funktioniert und wie die einzelnen Abteilungen zusammenarbeiten. Außerdem stelle ich fest, dass ich mich von Semester zu Semester weiterentwickle und jedes Mal etwas Neues dazulerne.
Ich habe bei Peakboard tolle neue Leute in einem coolen Arbeitsumfeld kennengelernt, wurde bei großen Projekten in die Entscheidungsfindung mit einbezogen. So habe ich von Anfang an gemerkt, dass meine Meinung zählt und mein Beitrag wichtig ist. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung des Marketing Teams und freue mich, dass trotz Homeoffice alle Projekte reibungslos liefen und ich viel dazulernen konnte.

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