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visuelles management in der werkersteuerung.

Wir leben in einem Zeitalter der Informationsflut, denn die Menge an Informationen, der man täglich ausgesetzt ist, nimmt oft überwältigende Ausmaße an. Diese Flut an Informationen besteht zunächst oft aus Rohinformationen, die nur dann nützlich sind, wenn geeignete Methoden angewendet werden, um daraus Erkenntnisse abzuleiten. 

Es heißt, wir Menschen seien visuelle Lebewesen– genau hier kommt das sogenannte visual management, oder visuelle Management zum Einsatz. Während es selbst für das geschulte Auge schwierig ist, Zusammenhänge aus beispielsweise verschiedenen Zahlenreihen zu erkennen, schafft es sogar ein Kleinkind, Balkendiagramme zu interpretieren und aus der visuellen Darstellung von Zahlen eine Bedeutung zu erkennen. Es liegt daher auf der Hand, dass die Datenvisualisierung ein mächtiges Werkzeug zur Auswertung, Anwendung und Kommunikation von Daten ist. 

datenvisualisierung als visual management tool.

Unter Visualisierung versteht man den Prozess der Abbildung von Informationen, gesteuert durch Regeln, die Daten interpretieren und ihre Werte als visuelle Eigenschaften darstellen. Mithilfe der grafischen Darstellung werden Muster, Abhängigkeiten und Trends von Daten greifbar. Für den Betrachter oder die Betrachterin wird die Analyse der Informationen vereinfacht und damit die Nutzbarkeit der Daten erhöht. Doch warum ist das so? Warum fällt es uns leichter, grafisch visualisierte Daten zu konsumieren als Rohdaten? 
Hier kommt die Gestalttheorie zum Tragen: Mithilfe psychologischer Begriffe beschreibt sie die Fähigkeit des Menschen, visuelle Elemente nach Gruppen einzuordnen. Somit können Zusammenhänge durch Farben, Formen, Größen und weiteren visuellen Merkmalen leichter erkannt werden. Eine Gestalt wird als klar erkennbare Ganzheit definiert, erscheint in sich geschlossen und organisiert sich während des Wahrnehmungsvorgangs spontan.  

was bedeutet visuelles management?

In einem Produktionsumfeld handelt es sich bei visuellem Management um die Nutzung von optischen Hilfsmitteln, mit denen Produktionsabläufe gesteuert werden. Ganz allgemein beschreibt
visuelles Management den Einsatz von Visualisierungen als Führungsinstrument. Es basiert auf der Idee, dass Probleme nur gelöst werden können, wenn sie sichtbar sind – das gilt für alle Bereiche des Unternehmens, von der Produktion bis hin zur Verwaltung.
Ziel des visuellen Managements ist es, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen schnell, verständlich und zielgerichtet zu informieren, sodass am Prozess beteiligte Personen die aktuelle Situation jederzeit richtig beurteilen und so fundierte Entscheidungen treffen können.

der vorteil von visuellem management in der werkerführung.

Die Werkerführung vereint Teilbereiche des Informationsmanagements und des Wissensmanagements. Ihre Aufgabe ist es, Informationen zur richtigen Zeit in der richtigen Form an den richtigen Mitarbeiter oder die richtige Mitarbeiterin zu kommunizieren und dabei die Entwicklung von individuellem zu kollektivem Wissen voranzutreiben. 
Der Einsatz von visuellem Management auf dem Shopfloor sieht in der Praxis oft so aus: Anstelle von Dienstanweisungen, Dokumenten und schriftlichen Anleitungen verwendet das visuelle Management Bilder, Symbole oder Grafikenum den Empfängern Informationen schneller und effektiver zu vermitteln. So informiert beispielsweise eine Ampelanzeige in weniger als einer Sekunde über den aktuellen Status der Produktion und es kann direkt eine Handlungsempfehlung abgeleitet werden. 
So kann dem Werker oder der Werkerin am Band zum Beispiel ein Display zur Verfügung gestellt werden, über das er oder sie Informationen bezüglich der Arbeitsschritte erhält und gegebenenfalls sogar damit interagieren kann. So kann zum Beispiel im produzierenden Gewerbe das Personal bei der manuellen Zusammensetzung eines Werkstückes über ein Bild darauf hingewiesen werden, welches Fertigungsteil an welcher Stelle platziert werden muss. Wurde dieser Schritt durchgeführt, kann über einen Touchscreen-Monitor oder ein anderes Gerät der Vorgang bestätigt werden. Im Anschluss zeigt der Monitor direkt die Anweisung für den nächsten Arbeitsschritt. Somit wird auch bei immer wieder neu aufkommenden, komplexen Arbeitsvorgängen maximale Sicherheit und Präzision der ausgeführten Arbeit gewährleistet, die Fehlerquote wird gesenkt und die Effizienz des Arbeitsvorganges gesteigert. 
Ein weiterer Vorteil: Die Visualisierung macht Prozesse, Prozessfortschritte und Ziele für alle Beteiligten transparent, was das Verständnis für die eigene Beteiligung an der Zielerreichung erhöht, die Identifikation mit dem Unternehmen fördert und damit die Motivation stärkt. Dabei nutzt visuelles Management die Vorteile von visuellen Signalen gegenüber Wort oder Schrift. Dazu gehört, dass visuelle Signale rasch erfasst werden können und nur intuitives Verständnis, ohne Kenntnisse einer Schrift oder Sprache, notwendig ist. 

und wo kommt Peakboard ins spiel?

Mit Peakboard werden Kennzahlen auf individuellen Dashboards ins rechte Licht gerückt und optisch ansprechend und verständlich angezeigt. So haben alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen genau die Informationen, die sie brauchen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. 
Peakboards Interaktivität bietet außerdem die Möglichkeit, über einen Touchscreen direkt mit der Visualisierung zu interagieren. Neben einer selbstbestimmten Arbeitsweise hat dies für Werker und Werkerinnen außerdem den Vorteil, dass der Arbeitsfortschritt ohne einen Medienbruch direkt ins System übertragen kann. Das spart Zeit und senkt die Fehleranfälligkeit. 
Unsere Templates bieten dabei zahlreiche Beispiele für Visualisierungen, die zur Steuerung der Werker oder Werkerinnen in der manuellen Fertigung eingesetzt werden können. Such dir dein passendes Template aus oder entwirf dein ganz individuelles Dashboard mit dem Peakboard Designer. 

Teste den Peakboard Designer und gestalte dein individuelles Dashboard.

Mit diesen Tricks und Tipps rückst du deine Kennzahlen ins richtige Licht!

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