Liebe Blog-Leser,

heute einmal ein etwas anderes Thema. Wir haben bisher viel über unser Produkt gesprochen, gerne möchte ich Euch aber auch einmal hinter die Kulissen von Peakboard führen. Wer wir sind, wie wir arbeiten und was uns so alles begeistert und umtreibt. Im ersten Beitrag geht es um die Eroberung unseres neuen Büros und die ersten Maßnahmen, es uns wohnlich zu gestalten.

Lang ersehnt, hat Peakboard zum Jahreswechsel neue Räumlichkeiten in der Kernerstraße 52 in Stuttgart bezogen. Die Büroatmosphäre entsprach so gar nicht dem Charakter unseres dynamischen Start-ups, sondern eher einer spießigen Anwaltskanzlei: Schwarzer Teppichboden, hohe Räume und kahle weiße Wände. Es war schnell klar, dass hier etwas passieren muss.

Insbesondere diese kahlen Wände sollten schnell der Vergangenheit angehören. Unser Kollege Ali, leidenschaftlicher Hobbyfotograf, steuerte einige tolle Bilder bei, die wir auf Leinwände haben drucken lassen.

Für unser Entwicklerbüro hatten wir aber eine ganz besondere Idee: Wir erinnerten uns an das Bild im Besprechungsraum von Theobald Software. Hier hatten wir vor einigen Jahren von Maximilian Frank* das Theobald Logo sehr stylisch auf eine Leinwand sprühen lassen. So etwas wollten wir auch für unser neues Büro haben – das Peakboard-Logo als cooles Graffiti. Diesmal aber nicht auf Leinwand, sondern direkt auf die Wand gesprüht.

Wir haben Max eingeladen und gemeinsam ist die Idee entstanden, das Branding mit einem Streetart-Charakter umzusetzen. Um es dennoch dezent und stilistisch passend zu gestalten entschieden wir uns beim Hintergrund für eine Art Farbexplosion aus Graustufen.

Der Effekt der Farbexplosion wurde dann mit der Sprühdose frei auf die Wand gesprayt. Das bedeutet, die Farbspritzer entstanden nicht "natürlich" (wie wenn man einen Eimer mit Farbe an die Wand wirft), sondern alle einzeln. Die Schrift des Logos wurde dann mithilfe einer Schablone in exakten Größenverhältnissen auf die Wand übertragen.

Vom Ergebnis sind wir alle total begeistert! Hier mal einige Bilder, wie das Ganze entstanden ist. So, der erste Schritt ist getan, als nächstes haben wir noch einige Möbelstücke bestellt in unseren Firmenfarben, wir warten sehnsüchtig auf die Lieferung.

*Maximilian Frank wurde 1981 in Stuttgart geboren und entdeckte früh sein Interesse und seine Leidenschaft für das Zeichnen. Bis zum 14. Lebensjahr entstanden viele kleine Comic- und Figurenzeichnungen sowie erste Versuche mit Landschaftsmalerei. Anfang 1997 entdeckte Frank Graffiti für sich als Möglichkeit, seinen Hang zur Malerei in einer Jugendkultur auszuleben.

Obwohl er noch andere Stilarten und künstlerische Disziplinen ausprobierte, blieb er doch dieser Kunstform bis heute treu. Seit Beendigung seines Studiums der Sozialpädagogik (2007) arbeitet Frank als Jugendsozialarbeiter und Jugendreferent in Weil der Stadt. In diesem Arbeitsfeld nutzt Frank auch gezielt Graffiti für Team- und Sozialkompetenztrainings. Er bewegt sich zudem in der Graffitiszene unter dem Pseudonym "RAST" und ist weltweit als Künstler aktiv. Bereits in Istanbul, Bordeaux, New York und Madrid hat er seine Spuren hinterlassen. Dabei geht es ihm um klassische Schriftgestaltung im Sinne der Jugendsubkultur aber auch Fassadengestaltung mit bildnerischen Motiven gehören zu seinem Repertoire. Inzwischen hat Maximilian Frank neben Peakboard viele namhafte Kunden wie Daimler, Bosch Rexroth und den FC Bayern und viele weitere. Kommunalverwaltungen, Eventagenturen, Jugendhilfeeinrichtungen aber auch Privatpersonen machen einen Großteil seiner Auftraggeber aus.

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