OPC UADatenanbindung

Einfache Verbindung von Echtzeit-Maschinendaten mit Daten aus CRM- und ERP-Systemen.

In einer modernen Landschaft stellt OPC Unified Architecture, kurz OPC UA, den Goldstandard in der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M-Kommunikation) dar. Dieses Protokoll basiert auf der neuesten Spezifikation der OPC Foundation und wird von praktisch allen namhaften Herstellern von Maschinen, Förderanlagen oder den für die Steuerung dieser Anlagen nötigen Microcontrollern unterstützt (z. B. Siemens, Beckhoff, Bosch Rexroth etc.).
Klassischerweise kann Peakboard mit einer Vielzahl von Datenquellen umgehen. Dabei gehört der Zugriff auf Datenbanken, Excel, Social Media und ERP-Systeme, wie SAP und Dynamics NAV, zum Standardrepertoire. Nicht weniger spannend und elegant funktioniert der Zugriff auf Maschinendaten. Auch in diesem Umfeld bietet Peakboard mehrere Optionen, deren Einsatz im Wesentlichen von der Umgebung, den Wünschen und Kompetenzen des Kunden abhängen.

Implementierung von OPC UA Lösungen mit Peakboard.

Peakboard implementiert das OPC UA Protokoll ohne jegliche Einschränkungen und fügt sich nahtlos in diese Architektur ein. Obwohl Peakboard in dieser Konstellation als klassischer OPC UA Client gilt, also von sich aus auf die Anlagen (OPC UA Server) zugreift, wird auch die entgegengesetzte Richtung voll unterstützt. So lassen sich Anwendungen bauen, die nicht nur Maschinendaten in Echtzeit anzeigen, sondern auch von der Peakboard-Box bzw. dem angeschlossenen Touchscreen Befehle in die Anlage zurücksenden (z. B. zum Steuern von Prozessen oder Quittieren von Fehlerzuständen). Natürlich können Maschinendaten komfortabel mit Daten aus anderen Datenquellen (z. B. SAP) in einem Board abgemischt und angereichert werden.

Usability.

Mit Peakboard wird die Anbindung von OPC UA Daten zum Kinderspiel. Der Dialog im Peakboard-Designer begleitet den Nutzer durch die einzelnen Konfigurationsschritte: Vom Auswählen des Sicherheitsstandards bis zum Anlegen der zu lesenden Variablen, welche der Nutzer einfach zusammenklicken kann. Neben der hohen Benutzerfreundlichkeit bietet Peakboard zudem umfassende Konfigurationsmöglichkeiten bis hin zu variablenspezifischer Modifikationen und Weiterverarbeitung durch Lua-Script.

Technischer Hintergrund

Wie für das OPC UA Protokoll üblich, registriert sich das Peakboard als Client am Server. Über einen Browser Dialog können im Peakboard-Designer ganz einfach die Variablen ausgewählt werden. Diese werden später wiederum vom Peakboard gelesen. Zusätzlich bietet Peakboard die Möglichkeit, Zertifikate zu verwalten, welche direkt im Peakboard-Designer erstellt werden können. Hierbei wird außerdem auch das Importieren und Exportieren unterstützt.
Zu beachten ist, dass der SHA1-Algorithmus 2017 geknackt wurde und somit nicht mehr sicher ist. Peakboard stellt daher aktuell ausschließlich den SHA256-Algorithmus zum Erstellen von Zertifikaten zur Verfügung. Besonders von Vorteil ist in diesem Zusammenhang eine Eigenschaft des OPC Protokolls: Die Spezifikation sorgt zum einen dafür, dass Verbindungsprobleme sowohl vom Server als auch vom Client registriert werden. Zusammen mit dem Puffern von Daten bedeutet das andererseits, dass keine Informationen verloren geht.
Das Peakboard kann also sehr zuverlässig Maschinendaten extrahieren und visualisieren. Typische Szenarien bilden sich aus dem Anzeigen von Kennzahlen direkt aus den jeweiligen Maschinen heraus. Hierbei kann es sich beispielsweise um Füllstände, Taktzahlen/Taktzeiten, Ausschussquoten oder Sensorendaten handeln.