Bei Peakboard nutzen wir das Tool „Pipedrive“, um unsere Vertriebsaktivitäten zu koordinieren und unsere Sales Pipeline zu administrieren. Hierzu werden alle relevanten Leads in Pipedrive erfasst und dementsprechenden Vertriebsmitarbeiter zugeordnet. Je nach Vertriebsaktivität und somit Erfolg „wandert“ der potenzielle Kunde von einer Verkaufsphase in die andere bis idealerweise schließlich mit dem Verkaufsvorgang das Geschäft erfolgreich abgeschlossen wird. Geschäfte, die nicht zum Erfolg führen, werden ebenso erfasst und als „verloren“ gekennzeichnet. Pipedrive bietet somit die Möglichkeit, jede Phase eines Verkaufsvorgangs detailliert nachzuvollziehen und einzelne Aktivitäten zu dokumentieren.

Das folgende Bild zeigt den Aufbau der Sales Pipeline:

Unser Wunsch war es, zu jeder Zeit auf Unternehmensebene den aktuellsten Stand unserer Vertriebsaktivitäten und Verkaufserfolge, aber auch -misserfolge nachvollziehen zu können ohne jedes Mal selbst in Pipedrive nachschauen zu müssen. Zudem haben Mitarbeiter, welche nicht direkt in Vertriebsaktivitäten involviert sind, kein eigenes Benutzerprofil in Pipedrive, sodass diese immer nur durch dritte Hand Information erhalten würden.

Daher lag es natürlich nahe, die Visualisierung der Kennzahlen mit Peakboard zu realisieren. Das Projekt wurde in folgenden Stufen realisiert:

Zuerst haben wir in unserem Peakboard-Designer eine JSON Datenquelle angelegt und über einen REST API Aufruf die Daten aus Pipedrive abgezogen (Siehe hierzu auch: https://developers.pipedrive.com/docs/api/v1/#/).

Das nachfolgende Bild zeigt den JSON Zugriff auf die Pipedrive Daten:

Hier das Ergebnis des API-Aufrufes:

Nach erfolgreichem Datenzugriff mussten die einzelnen Werte noch aggregiert werden, um die Summen auf dem Peakboard darstellen zu können. Hierzu Durchlaufen wir pro Datenaufruf einmal die gesamte Tabelle, um die Einzeldaten auf zu summieren und den entsprechenden Verkaufsphasen zuzuordnen.

Das nachfolgende Bild zeigt einen Auszug des Skriptes zur Aggregation der Daten:

Die Daten werden nun in einer temporären Tabelle auf dem Peakboard zwischengespeichert und mit den Planzahlen verknüpft, um schließlich einen Soll-Ist-Vergleich auf dem Peakboard darstellen zu können.

Das fertige Dashboard sieht im Peakboard-Designer dann wie folgt aus:

Als fertige Visualisierung erhält man dann nachfolgendes Bild:

Die eigentliche Visualisierung war schlussendlich der letzte und einfachste Schritt des gesamten Projektes. Ziel war es, ohne weitere Zwischenspeicherung in einer Datenbank, die Daten direkt auf dem Peakboard zu verarbeiten, zu aggregieren und anschließend grafisch darzustellen.

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